Beratung

Immer kürzere Planungs- und Produktionszyklen erhöhen die Bedeutung einer reibungslosen Instandhaltung zunehmend. Die Verantwortlichen müssen die Verfügbarkeit der Maschinen und Anlagen sicherstellen, dabei die neuesten Methoden und Techniken anwenden und gleichzeitig die Kosten im Griff sowie die rechtliche Sicherheit im Auge behalten.

Instandhaltung (lt. DIN 31051/EN 13306: Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Verbesserung) ist Bestandteil jedes soliden Wertschöpfungsprozesses. Von der Auswahl geeigneter Instandhaltungsstrategien bis zum reibungslosen Produktionsablauf ist es ein weiter Weg.
Die BTC AG möchte Sie gerne auf diesem Weg begleiten und Ihnen auf den folgenden Seiten das Leistungsspektrum für die industrielle Instandhaltung vorstellen.

Arbeitssicherheit bedeutet SAFETY FIRST!

Arbeitssicherheit leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens. Vorschriften wie z.B. die BetrSichV, BGV A3 wurde inzwischen durch die DGUV A3 abgelöst. Sie bildet die einzuhaltende Grundlage zur Prüfung von elektrischen Arbeitsmitteln, Maschinen, Anlagen und Einrichtungen.
Auch hier können Systeme wie SAP zur maßgeblichen Überwachung der Vorschriften eingesetzt werden.

Kostenverfolgung/Budgetplanung in der Instandhaltung

Da die Kostenzuordnung in der Instandhaltung sehr häufig nicht gemäß DIN 31051/EN 13306 erfolgt, werden instandhaltungsfremde Tätigkeiten nicht korrekt identifiziert und zugeordnet. Unsere Erfahrung zeigt, dass 25% bis 40% der Instandhaltungskosten mit Instandhaltung im eigentlichen Sinne nichts zu tun haben.
Bei der Aufstellung der Budgets wird darauf keine Rücksicht genommen. Budgetkürzungen werden häufig über das Gesamtvolumen vorgenommen. Dies hat zur Folge, dass die Technik häufig zu wenig Beachtung findet. Bei der Einrichtung Ihres Instandhaltungssystems legen wir deshalb größten Wert darauf, die Instandhaltungsprozesse von den übrigen in der Instandhaltung vorgenommenen Aufgaben zu trennen. Somit bieten wir Ihnen eine optimale Entscheidungsgrundlage bei der Planung und Bewertung von Budgets.

Condition Monitoring mit SAP

Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 wird heute die Verknüpfung mittels Datenaustausch von Maschinen und Systemen untereinander propagiert. In der Instandhaltung ist die permanente Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen bereits seit langer Zeit ein elementarer Erfolgsfaktor für die Prozesssicherheit und Produktionssteigerung. Mithilfe von Condition Monitoring Systemen (CMS) lassen sich Maschinenausfälle minimieren und wertvolle Produktionspotenziale realisieren. Auch die SAP-Welt können wir heute mit vergleichsweise einfachen Mitteln direkt mit Steuerungs- und Sensordaten der Anlagen verknüpfen.

Instandhaltungsaudit

Sie stellen sich die Frage, ob Sie mit Ihrer Instandhaltungsmannschaft heute bzw. in 10 Jahren noch richtig aufgestellt sind. Mit der Durchführung eines Instandhaltungsaudits bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den Istzustand unter folgenden Aspekten zu analysieren:
  • Objektive Bewertung der Instandhaltungsorganisation
  • Bewertung des Erfüllungsgrades der IH-Aufgaben
  • Beschreiben der eingesetzten Systeme und Abläufe
  • Analyse von Organisationsprozessen und Leistungen
Diese Analyse erstreckt sich somit auf ein Prozess- sowie ein Leistungsaudit. Im Prozessaudit untersuchen wir Themengebiete wie z.B. Strategie, Organisation, Instandhaltungsmanagement, Stillstandsplanung etc. Im Leistungsaudit prüfen wir die Anlagenverfügbarkeit, IH-Kosten/Kostenverlauf/Kostenstruktur und das Instandhaltungssystem (Anlagenstruktur, Meldungs- und Auftragswesen). Basierend auf den Ergebnissen unterbreiten wir Ihnen Vorschläge und Maßnahmen zur Verbesserung Ihrer Instandhaltung. Anschließend begleiten wir Sie auch gerne bei der Umsetzung.

Kennzahlen in der Instandhaltung

Kennzahlen sind eine wichtige Grundlage für die Koordination und Steuerung von Unternehmen. War dies früher ausschließlich die Sicht der Betriebswirtschaft, gilt dies heute auch unbestritten für die technischen Bereiche eines Unternehmens.
Es gibt in der Fachliteratur diverse Kennzahlen wie z.B.

  • MTBF = Mean Time Between Failures
  • Mittlere Zeit zwischen zwei Geräteausfällen
  • MTBR = Mean Time Between Repair
  • Mittlere Zeit von Instandsetzungen
  • Mittlere Zeit für Wartungen
  • O.E.E (Overall Equipment Effectiveness)
  • Anlagenverfügbarkeit

Bevor jedoch der Instandhalter passende Kennzahlen suchen muss, hilft z.B. der VDI mit der Richtlinie VDI 2893 (Auswahl und Bildung von Kennzahlen in der Instandhaltung), die DIN EN 15341 (wesentliche Leistungskennzahlen für die Instandhaltung) sowie die DIN 31051/EN 13306 (Grundlagen der Instandhaltung), die genau abgrenzt, welche Leistungen der Instandhaltung (Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Verbesserung) zuzuordnen sind.
Ein weiterer Aspekt sind Kosten, die auf Grund gesetzlicher Vorschriften entstehen. Diese Kosten der Instandhaltung sind somit fix und können bei gewünschter Budgetkürzung nicht einbezogen werden.

Organisations- und Prozessberatung

Vor der Einführung oder Optimierung eines Instandhaltungssystems steht immer die Betrachtung der Aufbau- und Ablauforganisation. Häufig unterliegen Unternehmen den Trugschluss, dass mit der Einführung eines Systems alle organisatorischen Schwachstellen behoben werden können. Die BTC AG geht bei allen Betrachtungen immer von den Zielen Ihres Instandhaltungsbereiches aus. Abgeleitet daraus ergeben sich auch die Vorgaben für ein Instandhaltungssystem.
In dieser Aufgabe sehen wir uns nicht als SAP-Berater, denn bei der Vielzahl unserer Kunden stand die Organisations- und Prozessberatung immer vor dem Einsatz unterstützender Systeme.

Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir Lösungen, die für mehr Effizienz sorgen und letztlich eine bessere Positionierung in Ihrem Unternehmen erzielen. Als Berater können wir natürlich auch hier nur “Hilfe zur Selbsthilfe” bieten, begleiten Sie aber auch gerne bei der Umsetzung.

TPM® Total Productive Management

Sie möchten das Wissen Ihrer Mitarbeiter nutzen, um Ihre Produktion zu optimieren und so Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern? TPM liefert Ihnen hierzu die Werkzeuge, vom kontinuierlichen Verbesserungsprozess bis hin zu Wandlung der Kommunikation im Unternehmen über alle Bereichsgrenzen hinweg.
Die ganzheitliche Optimierung basiert dabei auf den 6 Säulen:

Kontinuierliche Verbesserung

  • Aufnahme der IST-Prozessabläufe
  • Dokumentation aller Schwachstellen
  • Problemlösung durch die Mitarbeiter in Arbeitsgruppen

Gemeinschaftliche Instandhaltung

  • Klar beschriebene Vorgehensweise
  • Bedienerwartung
  • Visuelles Management

Vorbeugende Instandhaltung

  • Zuordnung sinnvoller Instandhaltungsstrategien
  • Ermittlung von Fehlern und Häufigkeiten

Schulung und Training

  • Ermittlung Schulungsbedarf
  • Schulungskonzept
  • Wissensmanagement
  • Methodik, Technik, Sozialkompetenz

Qualitätsmanagement

  • Messgrößen zur Qualifikationsdefinition
  • Prozessorientiertes Kennzahlenwesen
  • Verlustaufdeckung

(Neu-) Anlagenmanagement

  • Bereichsübergreifende Planung
  • Ersatzteilwesen
  • Lebenszykluskostenbetrachtung

Unser Partner, das Fraunhofer IML, unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung von TPM in Ihrem Unternehmen.

Uwe Pithan
Value Sales Senior Account Manager